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Boarisch vorglesn: Ludwig Anzengruber

Termin: 18.09.2018
Buchhändler - Schauspieler - Journalist - Schreiber

Seminar-Nr: D312-18/2

Buchhändler - Schauspieler - Journalist - Schreiber Als Dramatiker ist er heute in einer Reihe zu nennen mit Nestroy und Raimund. Lange und beschwerlich jedoch sein...

Als Dramatiker ist er heute in einer Reihe zu nennen mit Nestroy und Raimund.
Lange und beschwerlich jedoch sein Weg bis zu seinem ersten großen Erfolg als "Stückeschreiber", den er - pikanterweise - unter Pseudonym veröffentlicht.
Sieben Jahre lang schreibt er sich dann von einem erfolgreichen Theaterstück zum nächsten, bis es 1877 zum Eklat kommt: Sein bekanntestes Stück "Das vierte Gebot" wird von der Theaterzensur schlichtweg verboten. Ein Jahr dauert es, bis die Zensurhürden überwunden sind; sein Schaffen wird fortan scharf überwacht. So wandte er sich wieder dem Journalismus zu.
Es brauchte erst Aufführungen an den Theatern in Berlin, um ihm in der österreichischen Heimat die verdiente Anerkennung zu geben. Fontane, Rossegger, Speidel und Brahm zollen ihm großen Respekt; auch von Sigmund Freud wird er geschätzt. Für ihn war Anzengruber "einer unserer besten Dichter."
Eine "Boarisch-Österreichische Lesestund" quer durch das Schaffen des großen dramatischen Dichters.

Datum:
Uhrzeit:
18.09.2018
19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort Gewerkschaftshaus München
Schwanthalerstr. 64
80336 München
Treffpunkt DGB-Haus, Raum T.0.06
Referent Peter von Cube
Teilnahmegebühr 6.00 €

Boarisch vorglesn: Ludwig Anzengruber

anmeldung@bildungswerk-bayern.de

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