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Neoliberalismus als Konter-Utopie

Termin: 29.03.2018

Seminar-Nr: C273*-18/1

Die Überwindung sozialer Ungleichheit ist seit der Antike ein immer wiederkehrendes Thema gesellschaftlicher Utopievorstellungen. Diese Utopien stellen soziale...

Die Überwindung sozialer Ungleichheit ist seit der Antike ein immer wiederkehrendes Thema gesellschaftlicher Utopievorstellungen. Diese Utopien stellen soziale Ungleichheit in Frage und erfordern von den Privilegierten eine stete Legitimierung ihrer Privilegien. Der Vortrag thematisiert den Erfolg beziehungsweise die Durchsetzungskraft des Neoliberalismus seit den frühen 1980er Jahren unter dem Aspekt einer Konter-Utopie. Die These: Der Neoliberalismus dockt(e) an einige Themen einer grün-alternativen Utopie an, nimmt sie auf und verwandelt sie neoliberal, während er als Konter-Utopie die soziale Utopie (der Arbeiterbewegung) bekämpft. Möglich wurde dies vor allem durch die digitale Revolution und das Internet. Der Autor rekonstruiert im Rückgriff auf den Utopie-Begriff Karl Mannheims die Beziehung des Neoliberalismus als Konter-Utopie zur sozialen und grün-alternativen Utopie.

Datum:
Uhrzeit:
29.03.2018
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort Gewerkschaftshaus München
Schwanthalerstr. 64
80336 München
Treffpunkt DGB-Haus, Raum T.0.06
Referent Dr. Rudolf Stumberger
Bitte beachten Im Rahmen von Arbeit und Leben München
Teilnahmegebühr 6.00 €

Neoliberalismus als Konter-Utopie

anmeldung@bildungswerk-bayern.de

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