Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 2 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 26.03.2019

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 2 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 26.03.2019

Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Arbeitszeit

Im Seminar werden die Grundlagen der Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Arbeitszeit vertieft. Besonderes Augenmerk wird auf den Zusammenhang von Arbeitszeit und...

Büro Oberbayern
vom 26.03.201927.03.2019

Mit effektiver Protokollführung zum rechtssicheren Personalratsbeschluss

Protokolle führen zu müssen, löst bei den meisten Personalratsmitgliedern Langeweile bis Schrecken aus. In diesem Seminar besprechen wir Methoden, wie die...

Büro Oberbayern
am 27.03.2019

Betriebsräte II b - Mitwirkung bei personellen Angelegenheiten

Grundlagenseminar Ziel dieses Seminars ist es, den Themenkomplex der personellen Maßnahmen (Personalplanung § 92 ff. BetrVG, Auswahlrichtlinien § 95 BetrVG,...

Büro Oberbayern
vom 01.04.201905.04.2019

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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DGB Bildungswerk Bayern

Stellenausschreibung

Das DGB Bildungswerk Bayern sucht einen/eine Sachbearbeiter/in (m,w,d) für die Seminarverwaltung im Bereich der betrieblichen Interessenvertretungen.

Beginn:  zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit: Vollzeit (37 Stunden = 100 %)

Gegenstand der Stelle:

Sie sind verantwortlich für die verwaltungstechnische Abwicklung von Seminaren für betriebliche Interessenvertretungen (Betriebsräte, Personalräte, Mitarbeitervertretungen).

 Ihre Aufgaben:

  • Verwaltung der Seminaranmeldungen
  • Seminareinladungen
  • Seminarabrechnungen
  • Pflege der Kundendaten im CRM-System
  • Erstellung und Versand von Teilnahme-Unterlagen
  • Kontakt und Kommunikation mit Seminarhäusern
  • Nachbearbeitung der Seminare
  • Rechnungsprüfung, Kontierung und Weiterleitung an die Buchhaltung
  • Werbung/Flyer-Versand
  • Allgemeine Bürotätigkeiten
  • Mitgestaltung des Seminarprogramms

Wir erwarten von Ihnen

  • Einschlägige Berufsausbildung und Berufserfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit
  • Sehr gute Kenntnisse in den Office-Programmen
  • Gute Kenntnisse in einem CRM-System
  • Freude an selbständiger Arbeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Teamfähigkeit und hohe soziale Kompetenz
  • Affinität zu gewerkschaftlichen Themenstellungen

Wir bieten:

  • Attraktive Arbeitsbedingungen
  • Eigenverantwortliches Arbeiten
  • Nettes Team
  • Entgeltgruppe 3, Grundstufe (DGB-Entgeltsystem)

Stellenausschreibung im PDF-Format

 

Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen bitte an:
DGB Bildungswerk Bayern e.V.
Geschäftsführung
Schwanthalerstr. 64
80336 München
oder per E-Mail an die .

6. April: Widersprüche der Austeritätspolitik in Europa: Das Beispiel Griechenland

Zu Beginn der Staatsschuldenkrise 2010 galt Griechenland zunächst als Einzelfall. Nachdem sich jedoch auch in Spanien, Portugal und Irland ähnliche Krisentendenzen zeigten, musste diese Einzelfall- in eine Sonderfall-These uminterpretiert werden: Die Griechen hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und bekämen nun die Rechnung dafür präsentiert. Ein Tagesseminar mit Dr. Gregor Kritidis.

Seit dem Abschluss der ersten Kreditverträge im Mai 2010 wurden der griechischen Regierung  alle wesentlichen politischen Entscheidungen von den Vertretern der Gläubiger vorgegeben: Kürzungen in den öffentlichen Haushalten und bei den Soziaversicherungen, Entlassungen im Öffentlichen Dienst, Steuererhöhungen aller Art, Privatisierungen von öffentlichem Eigentum uvam. Mit der Troika, bestehend aus Vertretern der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfonds, wurde ein Gremium geschaffen, dass die Umsetzung dieser Austeritätspolitik überwacht. Die von den Gläubigern verordnete Schock-Therapie führte zu einer allgemeinen ökonomischen und sozialen Krise, die bis heute nicht überwunden ist. Die Wirtschaft schrumpfte um gut ein Fünftel, die Arbeitslosigkeit erreichte Rekordwerte und das Gesundheitssystem war nicht mehr in der Lage, alle Bedürftigen zu behandeln.

Vergegenwärtigt man sich vor dem Hintergrund der moralisch hochgradig aufgeladenen Krisendebatte zwischen 2010 und 2015 die gegenwärtige ökonomische Lage Griechenlands, springt der Widerspruch zwischen dem offiziellen Anspruch der (Staats-)Schuldenreduzierung und dem tatsächlichen Ergebnissen ins Auge: Sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sind die öffentlichen Schulden in Griechenland gestiegen.

Ist die Austeritätspolitik aus Sicht der Gläubiger gescheitert? Oder war das Ziel der Schuldenreduzierung nur die Rechtfertigung für die Krisenpolitik der EU?

Referent: Dr. Gregor Kritidis, Sozialwissenschaftler und Historiker

Anmeldeschluss: Freitag, 29. März 2019
Seminarbeginn: Samstag 06. April 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 06. April 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagsimbiss wird bereitgestellt

14. März: Resonanzverhältnisse - Beobachtungen zur Faschisierung Deutschlands

Sind die neuen völkisch-nationalistischen Bewegungen und ihre Parteiform eine Gefahr für das, was wir "demokratische Verhältnisse" nennen? Oder bringt die bürgerliche Gesellschaft mit dem "Kapitalistischen" als Basis diese sie zerstörende Kraft erst hervor?

In seinem politischen Tagebuch kommentiert Klaus Weber Äußerungen, Informationen und Berichte. Dadurch werden Zusammenhänge sichtbar und Gefährdungen deutlich. Resonanzverhältnisse ist der Versuch, aus der Flut tagtäglicher Informationen im Zeitraum Frühjahr 2016 bis Frühjahr 2018 eine Tendenz herauszulesen.

Veranstaltungsbeginn: Donnerstag 14. März 2019, 19:30 - 21:30 Uhr
Veranstaltungsort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung erwünscht unter:
Die Teilnahme ist kostenlos

23. März: Fachtagung - Rechtspopulismus und Gewerkschaften

Neben einer grundsätzlichen Analyse der Situation soll es vor allem um die Frage gehen, welche gewerkschaftlichen Handlungsstrategien nötig bzw. möglich sind. Es diskutieren Ursula Stöger (ver.di Landesbezirk Bayern), Robert Günthner (DGB-Bezirk Bayern), Stefan Dietl (ver.di Landesvorstand Bayern), Manuel Rühle (DGB Bildungswerk Bayern)

Rechtes Denken ist in Deutschland wie in ganz Europa auf dem Vormarsch. Der Wahlerfolg völkisch-nationalistischer Parteien ist dabei nur das offensichtlichste Anzeichen für diesen Trend. Versteckte bis offene Feindseligkeiten gegen MigrantInnen und weitere, als nicht-zugehörig angesehene Menschengruppen lassen sich überall im Alltagerleben – so auch in Betrieben und Dienststellen. Der schon länger bekannte Sachverhalt, dass auch Gewerkschaftsmitglieder keineswegs automatisch „immun“ gegen rechte Ideologien sind, wird dabei einmal mehr bestätigt. Für Gewerkschaften als Interessensvertretungen aller abhängig Beschäftigter bedeutet dies eine ganze Reihe von Herausforderungen, denen auf unterschiedlichen Ebenen begegnet werden muss.Die Tagung bietet ein Forum für die Diskussion dieser Entwicklungen und ihrer Folgen für abhängig Beschäftigte. Sie geht aus von den Ergebnissen der Studie „Rechtspopulismus und Gewerkschaften“, die von WissenschaftlerInnen des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) in München und WISSENTransfer in Hamburg durchgeführt wurde. Darin wird deutlich, in welch hohem Maße rechte Anschauungen, Äußerungen und Aktivitäten in der Arbeitswelt anzutreffen sind. Neben einer grundsätzlichen Analyse der Situation soll es vor allem um die Frage gehen, welche gewerkschaftlichen Handlungsstrategien nötig bzw. möglich sind. Die Tagungrichtet sich an alle gewerkschaftlich aktiven Kolleginnen und Kollegen.

Referentinnen und Referenten: Ursula Stöger (ver.di Landesbezirk Bayern), Robert Günthner (DGB-Bezirk Bayern), Stefan Dietl (ver.di Landesvorstand Bayern), Manuel Rühle (DGB Bildungswerk Bayern)

Anmeldeschluss: Freitag, 13. März 2019
Seminarbeginn: Samstag 23. März 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 23. März 2019, 16:00 Uhr
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagsimbiss wird bereitgestellt
Zum Programmflyer

Warum Industrie 4.0 ohne berufliche und politische Bildung, Mitbestimmung und Demokratie zum Scheitern verurteilt ist

Wer sich dafür interessiert, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Zeiten der großen Transformation, also in Zeiten von politischen und technischen Umbrüchen sich beruflich auf ihre Zukunft vorbereiten sollten, wie sie sich weiterbilden und am besten gemeinsam ihre Interessen vertreten, was Betriebsräte und Gewerkschaften neu, besser und anders machen sollten und wie in solchen Zeiten Bildungsarbeit wirksam gestaltet wird, konzeptionell wie organisatorisch — der sollte zu diesem Buch greifen.

Herausgeberin Irene Schulz, Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes der IG Metall, hält fest: „Politische und wirtschaftliche Demokratie sind zwei Seiten einer Medaille. Entsprechend stehen politische und berufliche Bildung, Aus- und Weiterbildung ebenfalls inhaltlich in einer engen Wechselwirkung und sind nicht voneinander zu trennen.“

Fast 70 Autorinnen, Autoren und InterviewpartnerInnen steuern in diesem Sammelband ihre Kompetenzen, Erfahrungen und ihr Wissen bei. Leiterinnen von Bildungsstätten und BildungsreferentInnen sind dabei, ebenso wie freiberufliche Coaches, Mediatorinnen und Organisationsberater, Experten für Digitalisierung, Betriebsräte und Vertrauensleute aus mittleren Unternehmen und aus Konzernen wie Ford, Daimler, BMW, John Deere, und Siemens, Bevollmächtigte der IG Metall und Wissenschaftler der Universität Bremen. Die Themen sind so vielfältig und nahe an dem betrieblichen Alltag wie die Autorinnen und Autoren es mit ihrer konkreten Tagesarbeit und Expertise sind: Es geht um die Gründung von Betriebsräten, um Tarifbindung, agiles Arbeiten, die Regulierung von mobiler Arbeit, um die Gestaltung von Digitalisierungsprozessen in den Unternehmen, um die neue Modulausbildung „Industrie 4.0 gestalten“ und das große Projekt „Arbeit und Innovation“ gezogen, an dem sich etwa 150 Betriebe beteiligen.  

Über allen Texten und Interviews liegt die entscheidende Frage: Worin besteht für die Beschäftigten das Leitbild der guten digitalen Arbeit 4.0? Und wie kann es im Betrieb durchgesetzt werden? 

Herausgeberin Irene Schulz: „Nur wenn wir die neuen Techniken so einführen und einsetzen, dass sie den Interessen der Beschäftigten und denen unserer demokratischen Gesellschaft entsprechen, kann aus dieser Transformation Fortschritt entstehen.“ Mit diesem gehaltvollen und perspektivenreichen Buch liefern die Bildungsarbeiter der IG Metall zu diesen Fragen eine Fülle an Informationen, Analysen und Deutungen.

Irene Schulz (Hrsg.) „Industrie im Wandel — Bildungsarbeit in Bewegung“, ein Praxishandbuch, Bund-Verlag, Frankfurt, 2019, 383 Seiten, 39,90 Euro

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

22.03.2019. DGB fordert mehr sozialen Wohnungsbau - Bezahlbar ist die halbe Miete!

21.03.2019. 530-Euro-Verdienstgrenze für Minijobs – DGB Bayern kritisiert Vorhaben der Staatsregierung

15.03.2019. Equal Pay Day 2019 – Frauen in Bayern erhalten 24 Prozent weniger Lohn

IG Metall Bayern

04.03.2019. Kathrein: Ericsson sichert Tarifbindung zu

21.02.2019. #fairwandel am 29. Juni: Mach mit – mach Druck in Berlin!

13.02.2019. Warnstreiks zeigen Wirkung: Ergebnis für Textil- und Bekleidungsbeschäftigte

ver.di Bayern

21.03.2019. Helios: 300 Euro Zulage für examinierte Pflegekräfte ab nächstem Jahr

13.03.2019. Städtisches Klinikum Brandenburg: ver.di erzielt Tariferfolg zur Entlastung

05.03.2019. Eurowings: Mitgliederbefragung zum Tarifergebnis

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.